Author Archives: Benjamin Meier

Alles Aberglaube

Wie zu jedem Glücksspiel gehört auch zur Deutschen Klassen-Lotterie eine gehörige Portion Aberglauben mit dazu. Im Internet finden sich zu diesem Themenkomplex die kuriosesten Erfahrungsberichte. Die geschilderten, zum Teil haarsträubenden Praktiken zur Ermittlung der Glückszahl reichen vom klassischen Gläserrücken bis zum afrikanischen Voodoozauber. Auch ich selbst bin nicht frei von gewissen Eigenheiten, die das Lottospiel betreffen. Ich schaue mir zum Beispiel jede Ziehung, an der ich mich beteilige, nur zuhause vor dem Fernseher an. Ich tue das nicht etwa wegen des gesteigerten Komforts durch die heimische Wohnzimmercouch. Ich verspüre durch die Fernsehübertragung auch nicht etwa mehr Nervenkitzel. Nein, meine Damen und Herren, mir geht es dabei um etwas ganz anderes. Denn wenn ich ehrlich bin, vertrete ich schlicht die Ansicht, dass es mir Unglück bringt, sich die Ziehung nicht im TV anzusehen. Ich weiß, dass klingt jetzt ein bisschen verrückt und bestimmt haben Sie recht, wenn Sie sagen, dass ich mir die Ziehung auch bequem im Internet anschauen oder gar ganz darauf verzichten könnte. Die Zahlen wären auch ganz unabhängig von meinen Aufenthaltsort immer die selben.
Lassen Sie mich Ihnen versichern, dass ich Ihre Auffassung gewissermaßen teile. Ich möchte Ihre Ansicht lediglich um den Aspekt bereichern, dass eine Eigenheit wie die meine doch gänzlich anders zu bewerten ist, als die so mancher Zeitgenossen die zur Ermittlung ihrer Zahlen etwa ihre verstorbenen Großmütter via Chanelling konsultieren.

Spaß beiseite

Bei allen Verrücktheiten um die eigenen Glückszahlen ist da nicht nur Aberglauben. Jeder von uns hat doch seine ganz persönliche Glückszahl. Falls nicht – sollten Sie sich schnell eine zulegen! Ob nun das Geburtsdatum ihrer Tochter, der Tag Ihrer Verlobung oder der Gewinn der Meisterschaft, wir alle erinnern uns doch an ein bestimmtes Datum ganz besonders gern zurück. Und wäre es nicht wunderschön, wenn uns gerade diese besonderen Zahlen zum Gewinn verhelfen würden? Analytisch betrachtet nutzt ein wirklich guter Spieler sowohl seinen Kopf als auch seinen Bauch zur Bewertung seiner Chancen. Verbieten Sie sich deshalb bei aller Quoten- und Zahlenmagie nicht hin und wieder leidenschaftlich und emotional zu tippen. Spielen Sie dabei unbedingt maßvoll und nutzen Sie Ihren Verstand, aber hören Sie gleichzeitig auf Ihren Bauch, denn der lässt Sie selten im Stich! Denken Sie zu guter Letzt immer daran: Das Glück lässt sich selten beeinflussen – aber wir sollten nie damit aufhören, es zumindest zu versuchen. Bleiben Sie einfach dran!

Lotto oder der Mythos vom Glück

Es ist schon eine faszinierende Sache, mit welch hohem Begeisterungsgrad wir Deutschen dem Lotto-Spiel regelrecht verfallen sind. Jede Woche strömen rund 20 Millionen Spieler auf der Jagd nach dem Jackpot in die Lotto-Annahmestellen. Die Hingabe der Lotto-Fans zum Volkssport Nummer 1 ist bis dato ungebrochen. Aber was ist es, dass die Deutschen am Lottospielen so begeistert? Gehört doch nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Spieler zu den ganz großen Gewinnern – und ein derartiges Ausmaß an Lotto-Manie kann wohl kaum rein auf persönliche Erfahrungswerte zurück geführt werden. Für ein solches Maß an Begeisterung benötigt es schon einen Mythos.
Sicherlich kennt jeder von uns irgendwen, der schon ein oder gar mehrmals im Lotto gewonnen hat. Sollte Sie nicht zu diesem Personenkreis gehören, dann hätten Sie doch bestimmt nichts dagegen, wenigstens einmal in Ihrem Leben den Jackpot abzuräumen.
Im realen Leben liegen die Chancen auf das Knacken des Jackpots (Sechs richtige aus 49 Zahlen) bei ungefähr 1 zu 140 Millionen. Aber was bedeutet die für den Laien doch recht abstrakte Zahl überhaupt? Können Sie sich etwa Genaueres unter dieser Quote vorstellen?
Ich möchte deshalb versuchen, Ihnen die Gewinn-Wahrscheinlichkeit beim Lotto anhand eines Beispiels zu verdeutlichen. Stellen Sie sich für das folgende Gedankenexperiment der Einfachheit halber vor, Sie hätten eine entfernte Tante in der Millionen-Metropole Berlin. Stellen Sie sich des Weiteren vor, sie hielten ein riesiges Telefonbuch mit allen Nummern der Landeshauptstadt in Ihren Händen. Bedenken Sie dabei, dass in Berlin über vier Millionen Menschen leben. Wenn Sie sich jetzt abschließend vorstellen, dass sie das überdimensionierte Telefonbuch mit verbundenen Augen aufschlagen und zielsicher – im ersten Versuch versteht sich – auf die Telefonnummer Ihrer fiktiven Tante tippen, haben Sie in etwa ein Ahnung von der Wahrscheinlichkeit eines Sechsers im Lotto.
Trotz dieser relativ überschaubaren Chancen müssen sich die Deutschen Lotto-Betreiber kaum Sorgen um mangelnde Absatzzahlen machen. Die Hoffnung, unter den glücklichen Gewinnern zu sein, ist viel größer als komplizierte mathematische Überlegungen wie unser Gedankenexperiment.
Verdenken kann man es den Deutschen nicht. Obwohl die Nation der Zocker – verzeihen Sie mir die Zahlenspiele – von vornherein nur um 50% ihrer gesetzten Einsätze spielt, erfreuen sich die Deutschen Lotterien eines ungebrochenen Zulaufs. Vielleicht lässt sich daraus schlussfolgern, dass es bei der Jagd nach dem Millionen andere Kräfte im Spiel sind. Kräfte, die stärker sind als jede Vernunft. Denn wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zu letzt.

Spieletipps vom Kenner

Niemals allein zu zweit – oder mit der Tippgemeinschaft zum Sieg

Statistiken belegen: Angehörige einer Tippgemeinschaft gewinnen viel öfter im Lotto als Einzelspieler. Aber lohnt sich die Mitgliedschaft in einer solchen Gemeinschaft wirklich für Sie? Wie sieht es mit der Höhe des Gewinns aus und wie sicher sind private Lottozirkel? Wir erklären Ihnen den Unterscheid zwischen privaten und gewerblichen Tippgemeinschaften und worauf Sie bei der Gründung Ihres eigenen Lotto-Clubs unbedingt achten müssen.
Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Das Spielen in einer Tippgemeinschaft erhöht Ihre Gewinnchancen im Vergleich zur klassischen Spielvariante, bei der jeweils nur ein Feld getippt wird. Das Grundprinzip einer Tippgemeinschaften ist denkbar einfach: Im Verbund können zur selben Ziehung viel mehr Reihen getippt werden als bei einem einzelnen Lottoschein. Die Kosten werden, zu vorher genau festgelegten Konditionen, in der Tippgemeinschaft geteilt. Im Falle eines Gewinns wird der Gewinn ebenfalls in der Spielgemeinschaft aufgeteilt. Je kleiner die Gemeinschaft ist, desto höher fällt auch der jeweilige Gewinnanteil aus. Angehörige einer privaten Tippgemeinschaft müssen deshalb alle Kosten- und Auszahlungsmodalitäten vorher genauestens vertraglich regeln. Erlauben sie sich in diesem Punkt keinerlei Nachlässigkeiten, denn im Zweifelsfall gilt: Der Gewinn wird nur an den Inhaber des gespielten Scheins ausgezahlt – Tippgemeinschaft oder nicht. Und bei Geld hört ja bekanntlich die Freundschaft auf.
Auch zur Steuerfreiheit des eventuellen Lottogewinns muss die Existenz der Tippgemeinschaft vertraglich einwandfrei belegt sein. Einnahmen, die nicht eindeutig als Lottogewinn ausgewiesen sind, sondern als gewöhnliche Schenkungen deklariert werden, können vom Fiskus besteuert werden. Aber keine Angst! Sind die Rahmenbedingungen klar und deutlich fixiert, kann auch schon fröhlich drauf los getippt werden. Standardverträge für Ihren Lotto-Club finden Sie natürlich im Internet.
Sollten Sie Mitglied einer gewerblichen Tippgemeinschaft sein, müssen sie sich über den Entwurf eines derartigen Vertrags- und Regelwerkes für gewöhnlich keine Sorgen mehr machen. Prüfen Sie lediglich genau den jeweiligen Mitgliedsvertrag und entscheiden Sie selbst über die Höhe ihres monatlichen Lottobudgets.
Aber Vorsicht: Gewerbliche Tippgemeinschaften haben sehr oft eine eine sehr große Mitgliederzahl. Die Chancen auf einen Gewinn, von beispielsweise vier oder fünf Richtigen, ist für einen solchen Spielerverbund vergleichsweise sehr hoch. Aufgrund der hohen Mitgliederzahl fällt Ihr reeller Gewinn jedoch vergleichsweise gering aus.
Tippgemeinschaften bieten somit eine einfache Möglichkeit Ihre Gewinnchancen beim Lotto effektiv zu maximieren. Wir möchten Ihnen deshalb zur Gründung eines Spielverbundes im Kreise Ihrer Lotto-interessierten Freunde raten und wünschen Ihnen wie immer: Weiterhin viel Glück!

Spieletipps vom Kenner 3

Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom. Auch im Lotto behält dieses alte Sprichwort, wie so oft, seine Gültigkeit. Auch hier begegnen uns – genau wie im richtigen Leben – verschiedene Spielertypen mit ganz individuellen Spielstrategien. Das Ziel ist bei allen gleich – der Sechster im Lotto. Aber welche Strategie ist am besten für Ihr Tippverhalten und zu welchem Spielertyp gehören Sie? Finden wir es gemeinsam heraus:

Der gewissenhafte Typ:
Für den gewissenhaften Typ ist das Spiel mit dem Glück ein sehr ernste Angelegenheit. Niemals verpasst er eine Ziehung, nie versäumt er eine Sonderziehung. Planvoll lanciert er seine Zahlen im Netz und nimmt an verschiedenen Ausspielungen nationaler und internationaler Lotterien teil. Seine Glückszahlen wählt er natürlich mit Bedacht. Die Wahl des eigenen Geburtsdatums würde diesem Spielertyp wohl niemals einfallen. Die Lotto-Statistik der Letzten fünf Jahre kennt dieser Typ besser als seien Westentasche.

Der Zockertyp:
Regelmäßiges Tippen ist nichts für diesen Spielertyp. Erst wenn der Jackpot auf über 10 Millionen Euro angewachsen ist, wird das Spiel für diesen Typ interessant. Dann kennt der Zocker jedoch kein Halten mehr. Selbstbewusst werden dann bis zu zehn Tippscheine auf einmal energisch ausgefüllt – frei nach dem Motto: Viel hilft bekanntlich viel. Getippt wird nach Gefühl. Das heißt, nach einem festen und sehr geheimen Muster, das sich Dritten in den meisten Fällen kaum erschließt.

Der gesellige Typ:
Dieser Spielertyp ist selten alleine anzutreffen. Gespielt wird Jahr und Tag in einer Tippgemeinschaft oder am besten gleich in mehreren. Dabei ist es ganz unerheblich, ob es sich um private oder öffentliche Tippgemeinschaften handelt. Für diesen Spielertyp steht ganz eindeutig die Erhöhung der Gewinnchancen im Vordergrund., deshalb wird bei der Auswahl der Zahlen nichts dem Zufall überlassen.

Der traditionelle Typ
Der traditionelle Zockertyp ist hierzulande am weitesten verbreitet. Frei nach dem Motto: „Natürlich spiele ich Lotto – aber nur wenn ich Lust dazu habe“, füllt dieser Typ hin und wieder einen Tippschein aus. Natürlich in der Lotto-Annahmestelle gleich um die Ecke. Spiel- und Tippgemeinschaften kommen für diesen Typ nicht in Frage -denn wo bliebe denn da der individuelle Spaß am Spiel. Darüber hinaus möchte sich dieser Typ nicht ans Spiel binden – möchte keine Verpflichtungen eingehen, denn Lotto spielen ist für diesen Typ ein Sache des Moments.

Ganz egal zu welchem Typ Sie gehören, ob nun klassisch, systematisch oder in der Gruppe – wir wünschen Ihnen weiterhin: Viel Glück!

Was Lotto Lothar nicht wusste

Wer kennt nicht den skurrilen Lotto-Millionär mit dem klangvollen Spitznamen Lotto-Lothar?
Einige Leser mögen die tragische Geschichte des arbeitslosen Hannoveraners, der den Großteil seines Lebens unter dem bürgerlichem Namen Lothar Kuzydlowski bekannt war, als einen urbanen Mythos abtun, wiederum andere mögen die Story für so etwas wie eine Erfindung der BILDZeitung halten. Aber das Schicksal des Lotto-Millionärs und exzentrischen Lebemanns ist leider nur allzu wahr und sollte allen Glücksrittern als warnendes Beispiel dienen.
Die Eckdaten von Lothars Geschichte sind schnell erzählt: Im Jahr 1994 gewinnt der zu diesem Zeitpunkt 48-jährige Teppichverleger 3,9 Millionen D-Mark (umgerechnet rund 2. Millionen Euro) in der Lottoziehung am Samstag. Die Freude über den unerwartetsten Geldsegen ist groß, denn plötzlich ist Lothar scheinbar mit einem Schlag aller finanziellen Sorgen für immer enthoben.
Kurz darauf ist Lothar Besitzer einer markanten Halskette aus purem Gold, (an seinem Hals prangen von nun an die Initialen LLL: Lotto, Lothar, Lamborghini) einer ausgeprägten Affinität zu Branntwein sowie eines dezenten weißen Sportwagens aus dem Hause Lamborghini. Aus dem erwerbslosen Facharbeiter wurde innerhalb kürzester Zeit der schillernde Lotto Lothar, dem sein zweifelhafter Ruhm in Deutschlands Revolverblättern offensichtlich zu gefallen schien. Der frisch gebackene Lotto-König jettete von nun an hemmungslos um die Welt und verwandelte sein Leben in eine einzige nicht enden wollende Party.
Nur fünf Jahre später starb Lothar einsam und verlassen an einer Leberzirrhose in Folge seines hemmungslosen Konsum von Spirituosen. Den Großteil seines Vermögens hatte er in kürzester Zeit für Schampus und leichte Damen durchgebracht. Den Rest des Geldes, umgerechnet etwa 25 000 Euro, vermachte er einer namenlosen Bardame.

Lothar wollte einfach zuviel auf einmal! Der tragische Lebemann und Hobby-Dandy entschied sich für ein Leben auf der Überholspur. So nimmt es nicht Wunder, dass der Lotto-König eher früher als später den Preis für seine ungehemmten Exzesse bezahlen musste. Dennoch lässt sich Lothars Schicksal wohl kaum verallgemeinern. Wer aus Lothars Schicksal ableiten möchte, dass Geld den Charakter verdirbt, der urteilt zu vorschnell. Der Umgang mit Geld wurzelt vielmehr in der Erziehung und somit eine Sache des Anstandes. Denn wer vor seinem Lottogewinn nicht sparsam war, wird nach dem ersehnten Geldsegen erst recht nicht zum Pfennigfuchser avancieren. Ein maßvoller Umgang mit den nur scheinbar unbegrenzten finanziellen Ressourcen ist nach wie vor unumgänglich für ein sorgenfreies und bewusstes Leben – auch nach dem Sechster im Lotto. Denn wie heißt es so schön: Wir müssen sorgsam darauf achten was wir uns wünschen, denn vielleicht gehen unsere Wünsche ja in Erfüllung.

Spieletipps vom Kenner

Vorfreude ist doch immer noch die schönste Freude

Wäre es nicht wunderschön, wenn auch Sie einmal den ganz großen Jackpot knacken würden?
Lang gehegte Träume könnten endlich in Erfüllung gehen – die Grenzen wären fortan nur noch in Ihrer Fantasie gesteckt. Und seien wir doch einmal ehrlich: Wir alle haben uns schon mindestens einmal im Detail ausgemalt wie es wäre, sechs Richtige zu haben.
Ob Sie sich nun lieber für die Anschaffung eines schicken italienischen Sportwagens entscheiden würden oder Ihnen vielmehr der Sinn nach einem stilvollen englischen Oldtimer steht, ist letztendlich eine Frage des guten Geschmacks. Eines steht jedoch fest: Mit dem passenden Kleingeld ginge auch Ihr automobiler Traum – so ausgefallen er auch sein mag -ganz bestimmt in Erfüllung.
Vielleicht wollten Sie ja auch schon immer eine Weltreise unternehmen und Sie wünschen sich nichts sehnlicher als eine romantische Kreuzfahrt auf einem Fünf Sterne Luxusdampfer? Natürlich mit standesgemäßen Champagner beim Captains Dinner und flauschiger Präsidenten-Suite, denn warum sollten Sie nicht auch einmal so richtig aus den Vollen schöpfen?
Vielleicht sind Sie ja auch eher der sportlich elegante Typ und haben für Kreuzfahrten nicht viel übrig? Unternehmen Sie doch alternativ den Segel-Törn Ihres Lebens: Mit der eigenen Jacht einmal um den Globus und zurück. Mit der neu gewonnen, millionenschweren Freiheit würden Sie bestimmt ganz neue Seiten an sich entdecken, die Ihnen bisher noch gänzlich verborgen geblieben sind.
Aber wir müssen ja nicht gleich immer ganz hoch hinaus: Ist es denn nicht vielmehr so, dass das große Glück ganz oft im Kleinen verborgen liegt? Sind es nicht gerade diese kleinen Momente des Glücks, die wir im im kleinen Kreis mit unseren Freunden oder der Familie erleben, die uns am Leben erhalten? Wäre es nicht wunderbar, wenn wir unseren engsten Freunden etwas von ihrer Liebe zurückgeben könnten? Wenn wir ihnen Danke sagen könnten: In Form eines ganz persönlichen Geschenkes oder in Form eines unvergesslichen Dinners im besten Restaurant der Stadt? Wie auch immer Ihr eigener Traum aussehen mag, die meisten Wünsche rücken mit sechs Richtigen im Lotto in greifbare Nähe. Die Chance auf einen Hauptgewinn beträgt ungefähr 1:140 Millionen. Davon ungeachtet beteiligen sich Woche für Woche über 20 Millionen Deutsche Glücksritter an der Jagd nach dem Jackpot. Kein Wunder! Denn zu der verbrieften Chance auf einen millionenschweren Hauptgewinn gibt es eine gehörige Portion Nervenkitzel mit dazu. Probieren Sie es einfach mal aus, denn wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

SpieleTipps vom Kenner II

Liebe Lotto-Freunde,
mein Name ist Dieter Kenner und ich spiele seit rund 25 Jahren Lotto. Als alter Lotto-Hase habe ich schon einiges an Spielerfahrung zusammen getragen, daher lasse ich mir nur ganz selten eine Ziehung entgehen. Jeden Mittwoch und Samstag schaue ich mir die Tagesschau im Fernsehen an und erwarte mit Spannung die Ziehung der Lottozahlen. Für mich ist dieses wöchentliche Ritual der pure Nervenkitzel – auch nach 25 Jahren Diensterfahrung. Für viele von uns mag die Ziehung der Lottozahlen im TV in Zeiten der digitalen Revolution etwas antiquiert wirken, aber für mich gehört die Live-Übertragung einfach dazu. Sicherlich ist es heutzutage möglich sich die Ziehung jederzeit bequem im Internet anzuschauen – aber für mich ist das einfach nicht dasselbe. Ich nutze das Internet lieber für sinnvolle Dinge, zum Beispiel zum Bloggen.
Ich habe in meiner 25 jährigen Lottokarriere schon über fünfzig kleine und mittlere Geldgewinne für mich verbuchen können. Der ganz große Jackpot war bisher noch nicht dabei – aber mein Bilanz ist dennoch ganz passabel. Außerdem – wo bliebe denn der Nervenkitzel, wenn wir schon alles im Leben erreicht hätten?
Natürlich lässt sich so ein Lottogewinn nicht etwa im Voraus planen. Nichtsdestotrotz lassen sich mitunter ein paar Regelmäßigkeiten benennen, die gerade den Spielern, die noch nicht auf einen so großen Erfahrungsschatz zurück blicken können, nützlich bei der Jagd nach den Millionen seien können.

Regelmäßiges Spielen erhöht die Gewinnchance
Je öfter Sie an Ziehungen teilnehmen, desto höher ist die statistische Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn. Platzieren Sie deshalb Ihre Gewinnzahlen nicht nur in Deutschland sondern auch bei internationalen Lotterien wie EuroJackpot oder Mega Millions.

Vermeiden Sie unbedingt Allerweltszahlen
Achten Sie darauf individuelle Zahlen zu spielen, dadurch erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit bei einem Gewinn die ausgeschüttete Summe in Ihrer jeweiligen Gewinnklasse zu erhöhen. Als Faustregel gilt: Vermeiden sie beim Tippen die Zahlen 7 und 3, sowie die 25. Die 19 ist als Teil des Geburtsdatums ein absolutes NO-GO!

Vermeiden Sie das Tippen grafischer Muster
Sondern entscheiden Sie sich lieber für die sporadisch getippten Zahlen am rechten unteren Rand – natürlich mit Ausnahme der Zahl 7. Zahlenreihen wie 2,3,4,5,6 scheiden aus den oben genannten Gründen natürlich völlig aus.

Verlieren Sie nicht den Kopf
Erfahrungsgemäß ist der Umgang mit Geld ein Sache des Charakters. Wer vor seinem Lottogewinn vom Sparen nichts wusste, wird mit dem neuen finanziellen Segen wohl kaum zum Sparfuchs werden. Aber auch vor dem möglichen Hauptgewinn gilt: Behalten Sie immer die Übersicht über Ihre Ausgaben und Gewinne. Denn Sie wissen am Besten, was Sie sich leisten können.

Weiterhin viel Glück

Ihr Dieter Kenner

Was passiert eigentlich mit den Lottoeinnahmen?

Das Spiel mit dem Glück ist nicht nur hierzulande ein großes Geschäft. Woche für Woche pilgern Millionen von Bürgern brav zur Lottoannahmestelle und tippen mit ihren persönlichen Glückszahlen auf das große Geld. Ob nun gelegentlicher Hobbytipper oder routinierter Systemspieler ist letztendlich ganz unerheblich. Denn allen Glücksrittern ist dabei eines gemeinsam, sie hoffen auf den Jackpot ihres Lebens.

Woche für Woche sitzen immer noch Millionen Deutsche gebannt vor den TV-Geräten und erwarten die Ziehung am Mittwoch mit weitaus mehr Spannung als die aktuellen Nachrichten des Tages. Die wöchentliche Ziehung der Lottozahlen ist aus dem Deutschen Fernsehalltag genauso wenig wegzudenken wie der Tatort am Sonntag – auch nicht im Zeitalter von Web 2.0. Seit 1965 werden Woche für Woche die großen und kleinen Gewinner live ermittelt – gehen kleine und große Träume in Erfüllung. Und Woche für Woche werden mehrere Millionen Euro an Lottoeinnahmen erzielt. Heutzutage ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass nur rund 50 Prozent der erzielten Lottoeinnahmen als Gewinne an die Community ausgeschüttet werden.

Und die anderen Hälfte?

Das Lotteriemonopol hält in Deutschland der Bund inne. Das staatliche Monopol garantiert dem Bund die absolute Markthoheit im Lotteriegeschäft.
Verbunden mit der Lotteriesteuer, bei der es sich um die mit Abstand älteste Steuer Deutschlands handelt, werden in der Bundesrepublik Deutschland Steuereinnahmen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr erzielt.

Dieser Betrag entspricht einem Wert von rund 16,7 Prozent der Lottoeinnahmen und geht direkt in den Länderetat ein. 7,5 Prozent der erzielten Einahmen werden als Provisionen an die Pächter der Lottoannahmestellen ausgezahlt. 2,8 Prozent werden als Einnahme sowie als Verwaltungsaufwand für die Lottogesellschaften verbucht.

Gesetzlich festgelegte Förderung von Jungend- und Kulturprojekten

Der Löwenanteil der Lotterieeinnahmen wird vom Deutschen Fiskus als sogenannte Konzessionsabgabe zweckgebunden verwendet. Das bedeutet im Grunde nichts anderes, als das sich Bund und Länder gesetzlich dazu verpflichten, 23 Prozent der erzielten Gewinne für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

Die prozentuale Verteilung der Einnahmen lässt sich anhand dieses einfachen Rechenbeispiels recht anschaulich darstellen:
Wenn wir zu Anschauungszwecken von einem fiktiven Wert von 1000 Euro Lottoeinnahmen ausgehen, so gingen 500 Euro an die glücklichen Gewinner.
Rund 390 Euro bekäme das Finanzamt, wovon 230 Euro per Gesetzt in gemeinnützig Projekte auf Länderebene weiter fließen würden. 75 Euro verblieben in den Annahmestellen – der Restbetrag verbliebe zur Deckung des Verwaltungsaufwandes.

Lotterien bieten somit nicht nur jedermann die Chance auf individuellen Wohlstand und Luxus in Form eines Hauptgewinns. Lotto spielen heißt vielmehr: Allen etwas Gutes zu tun.

Der SpieleTipp vom Kenner

Beharrlichkeit gewinnt

Haben Sie eigentlich schon einmal im Lotto gewonnen? Sollten Sie diese Frage mit Nein beantworten, wird es höchste Zeit, Ihrem Glück etwas auf die Sprünge zu helfen. Ich möchte Ihnen in diesem kleinen Ratgeber ein paar nützliche Tipps zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem allseits beliebten Glücksspiel geben, mit denen Sie ganz nebenbei dem Traum vom großen Geld noch ein kleines Stückchen näher kommen. Damit wir uns richtig verstehen: Dieser Beitrag ist kein Lottohokuspokus, der Ihnen Ihnen satte Gewinne vom blauen Himmel verspricht. Sicherlich wäre es schön, wenn Sie einfach nur ein paar simple Verhaltensregeln befolgen müssten, um dann beim Lotto ein für alle Mal fett abzukassieren – aber daraus wird leider nichts. Denn wem Fortuna das ganz große Glück in Form eines millionenschweren Hauptgewinns beschert, steht weiterhin in den Sternen. Deshalb bleiben Sie wachsam: Wer Ihnen, wie so manch antiquierte Postwurfsendung, 100% Gewinnchancen verspricht, schaut in der Regel zu tief in die Glaskugel.
Alles was ich für Sie tun kann ist Ihnen mit diesen einfachen Tipps einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Spiel mit dem Glück zu empfehlen.
Erfahrungsgemäß kennt doch jeder von uns irgendjemanden, der schon einmal im Lotto gewonnen hat – ob nun entfernte Verwandte, den Nachbarn oder Kollegen im Büro. Viele der glücklichen Gewinner erzielen sogar mit einer gewissen Regelmäßigkeit kleinere und mittlere Geldgewinne. Von Sachpreisen und Sonderausstellungen möchte ich an dieser Stelle absehen, ihre Einbeziehung würde doch deutlich den mir gesteckten Rahmen sprengen.
Dennoch konnten viele Spieler bisher noch keinen einzigen Gewinn für sich verbuchen.
Wo genau liegt der Unterschied? Handelt es sich bei diesem einfachen Exempel schlicht nur um den Unterscheid zwischen Gewinner- und Verlierertypen? Kann es denn ein Zufall sein, dass manche Spieler vom Glück gänzlich verschont bleiben, wohingegen andere zu wahren Glücksrittern avancieren?
Die Antwort auf diese Fragen ist denkbar einfach:
Wie bei beinahe allen Belangen des täglichen Lebens, gehört zum erfolgreichen Lottospielen etwas mehr dazu, als einfach nur das vielbeschworene Quäntchen Glück. Beharrlichkeit und Ausdauer im Spiel sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit den gegebenen finanziellen Ressourcen sind mindestens genauso wichtig für den langfristigen Erfolg wie alles Glück auf dieser Welt. Nur verantwortungsvolle Spieler, die tatsächlich das nötige Kleingeld zur Verfügung haben, um sich möglichst regelmäßig an den Ziehungen zu beteiligen, können auch auf lange Sicht ihr Durchhaltevermögen beim Lotto unter Beweis stellen. Mein Tipp: Stellen Sie sich und Ihre Zahlen möglichst breit gefächert auf! Nehmen Sie an mehreren Ausspielungen pro Woche teil und behalten sie Ihre großen und kleinen Gewinne mit einer regelmäßigen Gewinnabfrage im Auge. So verbessert sich mit der Zeit auch Ihr Spielgefühl und Sie werden noch besser in der Lage sein, die Gewinnchancen Ihres Spielsystems realistisch einzuschätzen und wenn nötig zu optimieren.

Euer Dieter Kenner

Kurioses aus dem Lottofundus

Zahlenmagie

Viele Spieler wollen bei der Jagd nach den Millionen lieber nichts dem Zufall überlassen. Dabei ist ihnen so gut wie jedes Mittel recht, sofern es sich im Rahmen der Legalität bewegt und sie dem ersehnten Gewinn auch nur ein kleines Stückchen näher bringt. Der Fantasie, oder besser gesagt: der Kreativität, sind dabei kaum Grenzen gesetzt. „Früher war mehr Lametta“ heißt es bei dem großen Loriot. So nimmt es nicht Wunder, dass einige ältere Spielsemester noch zu berichten wissen, dass es in bestimmten, leicht esoterisch angehauchten Kreisen durchaus nicht unüblich war, die eigenen Glückszahlen mit einer Wahrsagerin abzustimmen. Sogar Techniken wie das Kartenlegen – in Insider-Kreisen auch Tarot genannt-, bis hin zum Besuch medial begabter Personen wurden, so will es die Geschichte, zur Ermittlung der Glückszahlen angewendet.
Verlässliche Statistiken, die Auskunft über gesteigerte Erfolgschancen durch die Anwendung dieser Praktiken geben könnten, liegen der Redaktion bisher nicht vor. Es bleibt dem geschätzten Leser an dieser Stelle selbst überlassen, sich darüber ein Urteil zu bilden.

Aber auch weniger esoterisch veranlagte Spieler entdecken beim Lotto Ihre Affinität zum Aberglauben – und das bis zum heutigen Tag.
Auf Youtube bieten beispielsweise diverse Fernheiler ihre Dienste an und versprechen, durch sogenanntes Channeling die Gewinnchancen der Zuschauer direkt zu beeinflussen. Ein mitunter doch recht unseriöses Versprechen – wie wir finden!

Kurz gesagt: Damals wie heute wird kaum etwas unversucht gelassen, um der Göttin Fortuna ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Getippt werden nach wie vor alle denkbaren Kombinationen der 6 aus 49 Zahlen. Das Geburtsdatum, ganz gleich ob das eigene oder das der Lieben, steht im individuellen Glückszahlenranking mindestens genauso hoch im Kurs wie das Gründungsdatum des geliebten Fußballvereins. Leider liegen der Redaktion bisher noch keine Daten über die Häufigkeit der Verwendung des Hochzeitstages als persönliche Glückszahl vor.
Wir möchten an dieser Stelle jedoch den Wunsch äußern, dass dieses Datum unter Ihren ganz persönlichen Glückszahlen einen besonderen Platz einnimmt.

Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Wahl von häufig getippten Zahlen – dazu gehören immer Geburtsdaten – vermindert im Falle eines Gewinns die Höhe der Auszahlung. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Bis exakt zum Jahr 2018 werden alle Geburtsdaten der Lotto-Community mit der Zahl 19 beginnen. Durch diesen Umstand sind die Chancen sehr hoch, dass Sie bei Weitem nicht der einzige sind, der die 19 zu seinen ganz persönlichen Glückszahlen zählt.
Unser Tipp

Tippen Sie Kombinationen aus Ihren Glückszahlen und eher selten getippten Zahlen. Die Ziehung seltener Zahlen wie etwa der 13, für zu einer signifikant höheren Auszahlung, im Falle eines Gewinns. Versuchen Sie doch zur Abwechslung einmal Zahlen aus dem linken unteren Rand. Sollte das Ihrem Glück immer noch nicht auf die Sprünge helfen, können Sie ja immer noch eine Wahrsagerin via youtube konsultieren.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Glück!